Lohnabrechnung ohne Steuerberater: So geht's wirklich

Du willst deine Lohnabrechnung selbst erstellen oder einfach günstiger erledigen lassen als bisher? Das ist möglich, rechtssicher und heute einfacher als je zuvor. Wir erklären dir, wie es geht und worauf du dabei achten solltest.

Was bedeutet Lohnabrechnung ohne Steuerberater?

Viele kleine Unternehmen lassen ihre Lohnabrechnung aus Gewohnheit beim Steuerberater erledigen, nicht weil es gesetzlich vorgeschrieben ist, sondern weil es lange die einfachste Option war. Das stimmt heute nicht mehr.

Du als Arbeitgeber bist nach § 108 Gewerbeordnung verpflichtet, deinen Mitarbeitenden jeden Monat eine vollständige und verständliche Entgeltabrechnung in Textform auszuhändigen. Wer diese Abrechnung erstellt, schreibt das Gesetz nicht vor. Du kannst sie selbst erstellen, eine Lohnsoftware nutzen oder sie an einen spezialisierten Payroll-Service wie cleverlohn auslagern.

Was sich ändert, wenn du den Steuerberater aus dem Prozess nimmst: Du gewinnst Kontrolle, Transparenz und in den meisten Fällen auch deutlich günstigere Konditionen. Was gleich bleibt: Die Abrechnung muss korrekt sein, alle Meldepflichten gegenüber Sozialversicherungsträgern und Finanzamt müssen eingehalten werden, und die Unterlagen müssen ordnungsgemäß aufbewahrt werden.

Der entscheidende Punkt ist also nicht ob du ohne Steuerberater abrechnen kannst, sondern wie du das am verlässlichsten und effizientesten organisierst.

Lohnabrechnung selbst machen oder Steuerberater: Was passt zu dir?

Bevor du dich entscheidest, lohnt sich ein ehrlicher Blick auf beide Seiten.

Lohnabrechnung selbst machen

Lohnabrechnung über den Steuerberater

Das spricht dafür: Du hast volle Kontrolle über deine Lohndaten, kannst jeden Schritt nachvollziehen und bist nicht abhängig von Kanzleitermi­nen oder Reaktionszeiten. Für Betriebe mit klaren, einfachen Strukturen und wenigen Mitarbeitenden ist das grundsätzlich machbar.

Das spricht dafür: Erfahrene Kanzleien kennen das Lohnsteuerrecht und sind zuverlässig. Für Betriebe mit komplexen Fallkonstellationen kann das Sinn ergeben.

Das spricht dagegen: Der Einarbeitungsaufwand ist real. Lohnsteuer, Sozialversicherungsrecht, Meldepflichten und Sonderfälle wie Elternzeit, Kurzarbeit oder Sachbezüge verlangen Fachwissen. Fehler sind teuer: Nachzahlungen, Säumniszuschläge und Korrekturabrechnungen kosten mehr Zeit und Geld als die Ersparnis.

Das spricht dagegen: Viele Kanzleien bieten Lohnabrechnung als Nebenleistung an, ohne spezialisierte Prozesse oder eine digitale HR-Plattform. Du siehst das Ergebnis, aber nicht den Weg dahin. Und in der Regel zahlst du deutlich mehr als nötig.

Es gibt eine dritte Option: einen spezialisierten Payroll-Service, der die Verlässlichkeit einer Kanzlei mit der Kosteneffizienz einer Softwarelösung verbindet und dich aktiv durch jeden Monat führt. Dazu gleich mehr.

So erstellst du eine Lohnabrechnung selbst:
Schritt für Schritt

Wer die Lohnabrechnung ohne Steuerberater erledigen möchte, muss mehrere Schritte zuverlässig und termingerecht durchlaufen. Hier ist ein ehrlicher Überblick über den Prozess.

  • Schritt 1: Stammdaten vollständig erfassen

Für jeden Mitarbeitenden brauchst du die aktuellen Lohnsteuerabzugsmerkmale (über ELStAM), die Sozialversicherungsnummer, die Bankverbindung sowie alle vertraglichen Vereinbarungen zu Arbeitszeit, Urlaub und Vergütung. Sonderzahlungen, Zuschläge oder geldwerte Vorteile müssen ebenfalls vollständig dokumentiert sein.

  • Schritt 2: Monatliche Abrechnungsdaten zusammentragen

Geleistete Arbeitsstunden oder Arbeitstage, Fehlzeiten durch Urlaub, Krankheit oder Elternzeit, Kurzarbeit, Zuschläge für Sonn-, Feiertags- oder Nachtarbeit sowie sonstige Einmalzahlungen müssen für jeden Mitarbeitenden erfasst werden.

  • Schritt 3: Brutto-Netto-Berechnung durchführen

Aus dem Bruttoentgelt werden Lohnsteuer, Kirchensteuer (falls zutreffend), Solidaritätszuschlag sowie die Arbeitnehmeranteile zur Kranken-, Pflege-, Renten- und Arbeitslosenversicherung abgezogen. Dazu berechnest du parallel die Arbeitgeberbeiträge zur Sozialversicherung.

  • Schritt 4: Meldungen übermitteln

Jeden Monat müssen Beitragsnachweise an die zuständige Krankenkasse übermittelt werden. Je nach Situation kommen An-, Ab- und Ummeldungen, Jahresmeldungen, Unfallversicherungsmeldungen oder AAG-Erstattungsanträge hinzu.

  • Schritt 5: Lohnsteuer ans Finanzamt abführen

Die einbehaltene Lohnsteuer muss über die Lohnsteuer-Anmeldung ans Finanzamt übermittelt und pünktlich abgeführt werden, monatlich, quartalsweise oder jährlich, je nach Lohnsteuerzahllast.

  • Schritt 6: Abrechnung erstellen und aushändigen

Jeder Mitarbeitende erhält eine vollständige Entgeltabrechnung in Textform. Sie muss nach § 108 GewO alle gesetzlich vorgeschriebenen Angaben enthalten.

  • Schritt 7: Unterlagen ordnungsgemäß aufbewahren

Lohnkonten müssen mindestens sechs Jahre aufbewahrt werden. Maßgeblich sind dabei die Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung (GoBD).

Wer diesen Prozess konsequent durchführt, braucht keinen Steuerberater. Aber er braucht Zeit, Fachwissen und ein System, das keinen Schritt vergisst. Genau das liefert cleverlohn.

Welche Lösungen eignen sich für die Lohnabrechnung ohne Steuerberater?

Es gibt heute drei realistische Wege, die Lohnabrechnung ohne klassischen Steuerberater zu organisieren. Jede Option hat einen anderen Aufwand, andere Kosten und eine andere Fehlerquote.

Kriterium

Lohnsoftware selbst

Steuerkanzlei

Kosten pro Lohnschein

Günstig bis mittel

Oft 20 - 40 €

Ab 12,50 €

Feste Ansprechperson

Nein

Meistens ja

Ja, immer

HR-Plattform

Selten

Nein

Ja

Probeabrechnung vor Freigabe

Nein

Nein

Ja

Meldungen übernommen

Nein, selbst nötig

Ja

Ja

Einarbeitungsaufwand

Hoch

Keiner

Minimal

Lohnsoftware selbst bedienen: Tools wie Lexoffice oder Sage bieten automatisierte Berechnungen, aber keine Begleitung. Du pflegst die Stammdaten, reichst alle Meldungen selbst ein und musst Fehler selbst erkennen. Das funktioniert für Betriebe mit einfachen Strukturen und einer Person, die sich wirklich einarbeiten möchte und kann.

Steuerkanzlei: Verlässlich, aber oft teuer und ohne eigene HR-Infrastruktur. Viele Kanzleien bieten Lohnabrechnung als Nebendienstleistung an. Eine monatliche Probeabrechnung oder ein digitaler Freigabeprozess sind dort selten Standard.

cleverlohn: Spezialisierter Payroll-Service für kleine und mittlere Unternehmen. Mit einer festen Ansprechperson, einer vollständigen HR-Plattform und einer Probeabrechnung vor jeder finalen Abrechnung, ab 12,50 Euro pro Lohnschein.

Warum cleverlohn die smarte Alternative zum Steuerberater ist

cleverlohn ist kein weiteres Lohnprogramm, das du selbst befüllen musst, und keine Kanzlei, bei der du auf Rückmeldung wartest. Es ist ein vollständiger Payroll-Service, der speziell für kleine und mittlere Unternehmen gebaut wurde und die gesamte Wertschöpfungskette abbildet.

Feste Ansprechperson

Du arbeitest jeden Monat mit derselben Payroll-Managerin oder demselben Payroll-Manager zusammen. Kein Ticketsystem, kein Callcenter, keine wechselnden Sachbearbeitenden.

Probeabrechnung vor jeder Freigabe

Bevor eine Abrechnung final wird, prüft ihr sie gemeinsam. Fehler werden erkannt, bevor sie Konsequenzen haben. Das ist bei cleverlohn kein Extra, das ist Standard.

Vollständige HR-Plattform

Stammdaten, Zeiterfassung, Abwesenheitsmanagement, Dokumentenmanagement und ein digitaler Freigabeprozess auf einer Plattform, ohne Medienbrüche und ohne manuelle Übertragung.

Alle Meldungen inklusive

Beitragsnachweise, Jahresmeldungen, AAG-Erstattungen, A1-Bescheinigungen: cleverlohn übernimmt alle Meldungen und Bescheinigungen im laufenden Betrieb.

Kostenvergleich: Was sparst du wirklich?

Die Kosten für Lohnabrechnung lassen sich selten auf eine einzige Zahl reduzieren, aber ein ehrlicher Vergleich hilft bei der Entscheidung.

Kostenblock

Lohnsoftware selbst

Steuerkanzlei

Monatliche Grundkosten

Ca. 20 - 80 € Software

Oft 20 - 40 € pro Lohnschein

Ab 13 € pro Lohnschein

Zeitaufwand intern

Hoch, 2 - 5 Std. pro Monat

Gering

Minimal

Einmalige Einrichtung

Selten ausgewiesen

Oft enthalten

30 € Setup + 15 € pro MA

HR-Plattform

Meist nicht enthalten

Nicht enthalten

Inklusive

Fehlerkorrektur

Auf eigene Kosten

Oft zusätzlich brechnet

Durch Probeabrechnung vermieden

Beispielrechnung für 10 Mitarbeitende mit cleverlohn:

Monatliche Kosten: 10 x 13 Euro = 160 Euro.

Einmalige Einrichtung: 30 Euro + 10 x 15 Euro = 180 Euro.

Darin enthalten sind feste Ansprechperson, HR-Plattform, alle Meldungen und Probeabrechnung.

Preisvergleich

Ein Preis für alle(s).

Unser All-Inclusive-Preis: So einfach wie cleverlohn
Immer sicher kalkulieren. Keine Grundgebühr, keine zusätzlichen Kosten.

cleverlohn

Ab 13€
pro Lohnabrechnung
(zzgl. USt.)
Alles inklusive
  • Persönlicher Lohnbuchhalter / persönliche Lohnbuchhalterin inkl.
  • Alle HR-Software-Funktionen inkl.
  • Zugänge der Mitarbeitenden inkl.
  • Grundpreis
    inkl.
  • An- und Abmeldungen von Mitarbeitenden
    inkl.
  • Bescheinigungen, wie Arbeitsbescheinigungen
    inkl.
  • Jahresmeldungen
    inkl.
  • Kommunikationspauschale
    inkl.

Andere Anbieter

...€


Komplexe Kostenstrukturen
  • Persönlicher Lohnbuchhalter / persönliche Lohnbuchhalterin inkl.
  • Alle HR-Software-Funktionen inkl.
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  • Grundpreis
    18 €
  • An- und Abmeldungen von Mitarbeitenden
    18 €
  • Bescheinigungen, wie Arbeitsbescheinigungen
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    20 €
  • Kommunikationspauschale
    15 €

Kosten im Blick haben mit cleverlohn.

Kundenstimmen

Das sagen andere Unternehmen über cleverlohn.

Niklas Rotter

Fahrwerk GzR

Mehr als zufrieden endlich eine Lösung für die Lohnbuchhaltung gefunden zu haben. Reaktionszeit stets innerhalb von Minuten und für die verschiedensten Fälle und Angelegenheiten mit den richtigen Antworten bereit stehend. Weiter so!

Gabriel Weissenberger

Inhaber & Geschäftsführer der Weissenberger Steuerberatungsgesellschaft

Mit cleverlohn profitieren alle: Kunden, Mitarbeiter und jedes Unternehmen, das auf diese Lösung setzt. Eine Win-win-Situation für alle Beteiligten.

Moritz Kühl

Geschäftsführer der KNH

Die Idee von cleverlohn war für uns ausschlaggebend – jung, dynamisch und digital. Dieser Ansatz hat uns überzeugt, weil wir immer nach einer sauberen, digitalen Lösung gesucht haben. Wir sind happy mit der Entscheidung, das extern zu machen.

Marten Pieper

lexhub

Wir haben mit cleverlohn seit über einem halben Jahr eine super Erfahrung gemacht. Immer pünktliche und korrekte Lohnscheine, sofortige Hilfe bei Fragen durch das Team, sowie wie ein einfacher digitaler Zugang mit allen Informationen ermöglichen uns mehr Zeit für strategische HR-Fragen.

Linda Strauch

spized

Wir schätzen den Einsatz von cleverlohn und unserer persönlichen Lohnbuchhalterin sehr und sind froh, dass wir jetzt endlich jemanden haben, der wirklich Ahnung von dem hat, was er tut.

Matteo Benedetti

Debtist

Die alte Lohnbuchhaltung war unglaublich intransparent und hat uns viel Zeit gekostet. Bei cleverlohn haben wir jetzt eine acht- bis zehnfache Zeitersparnis und deutlich weniger Aufwand.

In 3 einfachen Schritten Lohnabrechnungen outsourcen

Wir machen den Einstieg kinderleicht:

Einmal Daten übergeben, danach läuft alles automatisch. Keine Ausfälle durch Urlaub oder Krankheit, denn wir sind immer für dich da.

  1. Schritt 1: Daten übergeben.
    Wir holen uns alle Stammdaten deiner Mitarbeitenden von deinem Vorabrechner oder lade sie per Einladung ein. Alles in Minuten erledigt.
  2. Schritt 2: Plattform nutzen.
    Trage Zeiten, Abwesenheiten und Zuschläge ein. Alles wird automatisch geprüft.
  3. Schritt 3: Abrechnung erhalten.
    Wir erstellen, prüfen und liefern: Fertig zur Auszahlung per Mail, Portal oder Post.

Häufige Fragen zur Lohnabrechnung ohne Steuerberater

Ja, und das ist heute weit verbreitet. Es gibt keine gesetzliche Pflicht, einen Steuerberater mit der Lohnabrechnung zu beauftragen. Du kannst die Abrechnung selbst erstellen, eine Software nutzen oder sie an einen spezialisierten Dienstleister wie cleverlohn auslagern. Entscheidend ist, dass die Abrechnung korrekt und vollständig ist und alle Melde- und Zahlungspflichten eingehalten werden.

Fehlerhafte Abrechnungen können zu Nachzahlungen, Säumniszuschlägen oder Bußgeldern führen, zum Beispiel wenn Sozialversicherungsbeiträge zu spät oder in falscher Höhe abgeführt werden. Bei cleverlohn wird jede Abrechnung vor der finalen Freigabe als Probeabrechnung geprüft, genau um das zu vermeiden.

Für sehr einfache Strukturen mit wenigen Mitarbeitenden ist das grundsätzlich möglich. Sobald aber Sonderfälle auftreten wie Kurzarbeit, Elternzeit, Minijobs, Sachbezüge oder wechselnde Arbeitszeiten, steigt der Aufwand erheblich. Lohnsoftware rechnet, aber sie denkt nicht mit.

Ja. cleverlohn übernimmt Beitragsnachweise, An-, Ab- und Ummeldungen, Jahresmeldungen, AAG-Erstattungsanträge und A1-Bescheinigungen. Die Lohnsteueranmeldung an das Finanzamt ist ebenfalls Bestandteil des Services.

Vor jeder finalen Abrechnung erstellt cleverlohn eine Probeabrechnung. Du prüfst sie gemeinsam mit deiner Payroll-Managerin oder deinem Payroll-Manager, bevor die Abrechnung freigegeben und Zahlungen angestoßen werden. Das reduziert Fehler erheblich und gibt dir volle Transparenz über jeden Schritt.

Ja, und das geht strukturierter als viele erwarten. Nach dem Erstgespräch werden alle relevanten Stammdaten und Vordaten übergeben. cleverlohn begleitet den gesamten Übergang aktiv, sodass keine Abrechnungsperiode ohne Betreuung bleibt.

cleverlohn bedeutet: ausgebildete und erfahrene Fachkräfte, klare Prozesse auch abseits der Web-App und voller Team-Einsatz für die Abwicklung deiner Lohnbuchhaltung.

App

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